2016-05-15 Begnügt Euch nicht! -Gedanken zu Pfingsten 

Papst Franziskus zieht in Erwägung Frauen in der katholischen Kirche für die Aufgaben einer Diakonin zuzulassen?

Der SPD Vorsitzende Gabriel hat sich angesichts der dramatisch sinkenden Zustimmungs-Werte zu seiner möglichen Kanzlerkandidatur dazu entschlossen, auch andere innerparteiliche Mitbewerber zur Kanzlerkandidatur aufzurufen.

Zwei Vorgänge die auf den ersten Blick gesehen nichts miteinander zu tun haben. Aber denen hintergründig mehr gemein ist als den Akteuren lieb sein kann.

Beide lassen erkennen, dass sich die Grundlagen des Machterhaltes nun doch dauerhaft anders entwickeln werden als sich diese Dinosaurier ihrer jeweiligen Macht wünschen. Daher greifen sie beide auf das Allheilmittel jeglichen Machterhaltes zurück: „Teile und herrsche (weiter)“

Beide Male sollen winzig kleine Türchen einer Teilnahme an dem Wettbewerb um die eher unwesentlichen Und arbeitsaufwendigen Teile der Partizipation an der Entscheidungsteilhabe geöffnet werden. Aber an das grundsätzlich falsche Konstrukt der Apparate für die Aufgaben der Zukunft wollen weder Franziskus noch Gabriel rangehen. Dazu ist ihnen der Wille zum persönlichen Machterhalt gemeinsam.

Doch wenn ich die Pfingstgeschichte richtig verstehe, -dann darin, dass wenn Menschen erkennen, dass sie von Veränderungswillen beseelt sind, dass sie dann auch ungeachtet der sprachlichen und sonstigen Barrieren in die Lage versetzt werden „Berge zu versetzen“. Und mit weniger sollten sie sich dann auch keinesfalls und niemals begnügen.

Und dann würde das heuchlerisch Kleingeistige dieser beiden Ankündigungen ganz schnell offenbar…

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3 Gedanken zu “2016-05-15 Begnügt Euch nicht! -Gedanken zu Pfingsten 

  1. genotypa

    wie recht du hast. leider interessieren sich noch zu wenig frauen für politik und macht.
    ich höre immer wieder davon, dass frauen in der ehe bzw. zuhause die macht hätten. das mag wohl sein, ein land kann man damit jedoch nicht regieren, oder?

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  2. Das nehm ich selbstverständlich nicht persönlich….ich bin zwar gerne ein Mann, aber es wird mir nachgesagt dass ich nicht typisch sei…;-)
    Und wenn es um gerechte Verteilung von Macht geht, finde ich sollten auch Frauen untypisch handeln…:-)

    Gefällt 1 Person

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