2016-04-16 #Rück-Führer

Und wieder wurde in unserer dafür so bekannten und gefürchteten deutschen Sprache ein neuer Begriff „geschöpft“:  Rückführer, der

gemeint sind die Personen die aktiv mit der Ausweisung und Abschiebung von „Ausländern“ betraut sind…

 

Einer dieser „Rück-Führer“ wurde im Spiegel interviewet und ein kurzer Auszug daraus wurde dankenswerterweise von  Leo Fischer vorhin auf Facebook veröffentlicht

Die neueste deutsche Humanität, Folge 656

(aus dem aktuellen „Spiegel“)

Rückführer

 

Mir ist dabei sofort der nachfolgende Auszug aus der sogenannten Posener Rede am 04.Oktober 1943 von Heinrich Himmler  eingefallen:

Zur Behandlung der Völker Osteuropas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Skizze des Kriegsverlaufs im Osten nimmt Himmler auch zum millionenfachen Massensterben sowjetischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter Stellung. Wie schon in Vorkriegsreden und in Übereinstimmung mit Hitlers Ausführungen in Mein Kampf spricht er davon, dass die Ausmerzung der slawischen „Untermenschen“ eine historische und natürliche Notwendigkeit sei. Hier sei „Gemüt am falschen Platze“:[15]

„Ein Grundsatz muss für den SS-Mann absolut gelten: ehrlich, anständig, treu und kameradschaftlich haben wir zu Angehörigen unseres eigenen Blutes zu sein und sonst zu niemandem. Wie es den Russen geht, wie es den Tschechen geht, ist mir total gleichgültig. Das, was in den Völkern an gutem Blut unserer Art vorhanden ist, werden wir uns holen, indem wir ihnen, wenn notwendig, die Kinder rauben und sie bei uns großziehen. Ob die anderen Völker in Wohlstand leben oder ob sie verrecken vor Hunger, das interessiert mich nur soweit, als wir sie als Sklaven für unsere Kultur brauchen, anders interessiert mich das nicht. Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10.000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur insoweit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird.“

„Ausrottung des jüdischen Volkes“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dann spricht er über den Völkermord an den Juden in einer unverschleierten Sprache, die von einem Vertreter des NS-Regimes bis dahin nicht gehört worden war:[16]

„Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. Es gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht. – ‚Das jüdische Volk wird ausgerottet’, sagt ein jeder Parteigenosse‚ ‚ganz klar, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir.’ […] Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von Ausnahmen menschlicher Schwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht und ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte. Denn wir wissen, wie schwer wir uns täten, wenn wir heute noch in jeder Stadt – bei den Bombenangriffen, bei den Lasten und bei den Entbehrungen des Krieges – noch die Juden als Geheimsaboteure, Agitatoren und Hetzer hätten. Wir würden wahrscheinlich jetzt in das Stadium des Jahres 1916/17 gekommen sein, wenn die Juden noch im deutschen Volkskörper säßen.“

Quelle: Wikipedia

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2016-01-27 Gedenktag – Gedanken

Vielleicht eine eine passende „Ergänzung“in der Diskussion zur meines Erachtens absolut unnötigen „wissenschaftlich“ aufbereiteten Neuauflage (-Auflagenhöhe hat mit Wissenschaft nichts gemein)- von Hitlers „Mein Kampf“

Wenn  „Kettung an Bürokratie“ zur Rechtfertigung eines Gnadengesuchs für die Todesstrafe wegen Völkermordes  bei einem Täter herhalten muss der niemals, niemals auch nur den Funken von Gnade in seiner „Vernichtungsbürokratie“ vorgesehen hatte.

Und wenn ich dann die Wahlprogramme der AFD – lese wird mir nur noch speiübel….

Eichmann Gnadengesuch 1 HandschriftEichmann Gnadengesuch 2 HandschriftEichmann Gnadengesuch 3 HandschriftEichmann Gnadengesuch  Schreibmaschine 1Eichmann Gnadengesuch  Schreibmaschine 2Israel veröffentlicht Gnadengesuch von Adolf Eichmann

 

Heute wurde auf t-online darauf hingewiesen, dass die Gnadengesuche von Eichmann veröffentlicht wurden und zum Download bereitstehen.

Anbei einige Auszüge davon zur eigenen Meinungsbildung:

 

Eichmann Gnadengesuche Verwandte

Gnadengesuch Vera Eichmann